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Jahrbuch Parthenopolis

Schriftenreihe des Magdeburger Geschichtsvereins

1. Jahrgang

parthenopolis

Parthenopolis

Jahrbuch für Kultur- und Stadtgeschichte Magdeburgs Hrsg. vom Geschichtsverein für Magdeburg und Umland e.V. Band 1: 2007/2008 Magdeburg, Mauritius-Verlag, 2008 Format: 18x23 cm 304 Seiten, zahlr. Abb. ISBN: 978-3-939884-06-4 Preis: 19,80 €  
Bestellungen direkt an den Maurituis-Verlag Magdeburg Im Oktober 2008 erschien der erste Band des neuen „Jahrbuchs für Kultur- und Stadtgeschichte Magdeburgs“, dessen Leittitel „Parthenopolis“ (Jungfrauen- oder Mädchenstadt) an die bedeutende, mehr als 1200-jährige Geschichte der Elbmetropole erinnern soll – gaben doch die ottonischen Herrscher Magdeburg diesen Namen, um der Kaiserpfalz und dem Erzbischofssitz an der Elbe als „Konstantinopel des Nordens“ Glanz und Würde zu verleihen. Das „Jahrbuch“ versteht sich als offenes Forum für die Publikation neuer und innovativer Forschungsergebnisse zur Geschichte Magdeburgs und der umliegenden Region. Dabei wird ausdrücklich ein breites Spektrum von historischen Wissensbereichen berücksichtigt, die die Zeitspanne von der Vor- und Frühgeschichte bis zur Gegenwart umfassen können. Neben gediegenen historischen Abhandlungen zur städtischen Geschichte werden auch die kultur-, mentalitäts- und alltagsgeschichtlichen Aspekte der Elbmetropole in den Vordergrund gerückt. Das „Jahrbuch“ soll auf diese Weise künftig dazu beitragen, ein lebendiges und vielfältiges Bild der Magdeburger Stadt- und Regionalgeschichte zu zeichnen. Die Autoren der Beiträge des ersten Bandes betreten oftmals historisches Neuland, erschließen bislang kaum bekannte Sachverhalte oder vermitteln neue und zuweilen überraschende Einsichten zu viel diskutierten Themen. Mit dem Erscheinen des ersten Bandes liegt erstmals nach mehr als anderthalb Jahrzehnten wieder ein regelmäßig erscheinendes Periodikum für aktuelle Forschungen zur Stadt- und Regionalgeschichte vor. Die Herausgeber wollen damit nicht nur an die ältere Tradition der renommierten Magdeburger „Geschichtsblätter“ anknüpfen, sondern zugleich auch eine langjährig bestehende Lücke in der kontinuierlichen Aufarbeitung und Präsentation neuer stadtgeschichtlicher Erkenntnisse schließen. Sie treten mit dem Anspruch auf, die Stoffe auf moderne Weise aufzubereiten und zu vermitteln. Die Beiträge sind ansprechend gestaltet und – wenn möglich – bebildert. Inhaltlich ist jeder Band in drei Teile gegliedert: Der Bereich „ZeitRäume“ bietet längere Abhandlungen zu diversen historischen Themen; „ZeitLäufe“ erinnert in kürzeren Artikeln an Personen, Institutionen, Ereignisse und aktuelle stadtgeschichtliche Veranstaltungen und Projekte; der Bereich „ZeitDokumente“ schließlich präsentiert wichtige Originalquellen zur Stadt- und Regionalgeschichte (Urkunden, Archivalien und ältere Drucke) mit entsprechenden Erläuterungen. Das „Jahrbuch“ soll auf diese Weise als stadtgeschichtlichers Kompendium jedem stadthistorisch Interessierten ein unentbehrliches Hilfs- und Informationsmittel werden. Das „Jahrbuch für Kultur- und Stadtgeschichte Magdeburgs“ wird künftig einmal jährlich mit einem Umfang von 300 bis 400 Seiten erscheinen. Vormerkungen für den Bezug der folgenden Bände (Band 2 erscheint im Juni 2009) sind möglich. Inhalt:
  • Hochzeit in Trümmern. Die Zerstörung Magdeburgs 1631 im medialen Kampf der Deutungen (Birgit Emich)
  • Cura religionis vel civitatis. Der Altstadt Magdeburg Sorge um Glaubensausübung in der städtischen Gesellschaft von 1524 bis 1934 (Hans Seehase)
  • "... ob's auch bey Gott verantwortlich sey, daß man Comödien oder Schau-Spiele halte?" Hintergründe der Magdeburger Kontroverse über das fahrende Theater aus dem Jahr 1701 (Guido Heinrich)
  • Ablösung der "preußischen Willkürherrschaft" durch eine "weise und liberale Verwaltung"? Die Magdeburger und der westfälische Staat (Nicola Todorov)
  • Antiautoritärer Sozialismus in Magdeburg. Anarchisten, Syndikalisten und Sozialrevolutionäre in der Börde, Teil 1 (Lutz Neuber)
  • "...grüßen wir Sie in altgewohnter Weise und mit deutschem Gruß ..." Das erzwungene Ende der Freimaurerei in Magdeburg ab 1933 (Heike Kriewald)
  • Gutes Niederdeutsch (Ursula Föllner/Saskia Luther)
  • Die erste Nachricht von einem Landtag der Stände des Erzstifts Magdeburg stammt aus dem Jahr 1476 (Michael Thomas)
  • Die Sachsengenealogie des Magdeburger Meistersängers Valentin Voigt (Claudia Schmidt)
  • Arthur Ruppin - ein deutscher Zionist und seine prägenden Jahre in Magdeburg (Nadine Garling)
  • Betrachtungen zur Geschichte der Rittergüter Alt und Neu Königsborn (Eberhard Borrmann)
  • Die orgelgeschichtlichen Notizen des Magdeburger Domkustos Christian Ludwig Brandt (Wolf Hobohm)

2. Jahrgang

Titel_2012_cover ParthenopolisJahrbuch für Kultur- und StadtgeschichteHrsg. vom Geschichtsverein für Magdeburg und Umland e. V. Band 2: 2011/2012 Magdeburg 2012, Verlag nord-nordost Format: 18x23 cm 356 S., zahlr. Abb. ISBN: 978-938247-02-0 Preis: 19,95 €
  Bestellungen direkt an den Verlag ost-nordost Magdeburg Der zweite Band des vom Geschichtsverein für Magdeburg und Umland e.V. herausgegebenen wissenschaftlichen Jahrbuchs "Parthenopolis" vereint 13 Beiträge. Ihr zeitlicher Rahmen erstreckt sich vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Das Spektrum der Themen reicht von neuen Erkenntnissen über den Bau des Magdeburger Doms, die Ausbreitung des Magdeburger Rechts, eine Spionageaffäre aus dem 18. Jahrhundert, die Anfänge des Magdeburger Skisports bis hin zu biographischen Abrissen, die aufschlussreiche Einblicke in das Leben markanter Persönlichkeiten aus der Zeit der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus vermitteln. Fortgesetzt wurde der in Band 1 begonnene Beitrag von Lutz Neuber über den antiautoritären Sozialismus der Anarchisten, Syndikalisten und Sozialrevolutionäre in Magdeburg und der Börde. Besondere Beachtung verdient die von Ingrid Wotschke vorgenommene Deutung der Herkunft des Ortsnamens Magdeburg. Dafür hat die Autorin eine Vielzahl historischer Quellen, insbesondere aus Skandinavien, Großbritannien und Deutschland, ausgewertet und kommt dabei zu einer von der bisherigen Forschung abweichenden Hypothese. Die zweite Ausgabe von "Parthenopolis" ist somit nicht nur ein Nachschlagewerk für Historiker und Geschichtsinteressierte, sondern ebenso Ausgangspunkt weiterer wissenschaftlicher Diskussionen.   Inhalt:
  • Ingrid Wotschke (Magdeburg): Magdeburg – ein historischer Name und seine Wurzeln.
  • Christian Forster (Leipzig): Der ehemalige Sommerremter von Liebfrauen in Magdeburg und seine Spolien.
  • Birte Rogacki-Thiemann (Hannover): Bauforschung am Magdeburger Dom 1999 – 2003 am Beispiel des Übergangs vom nördlichen Querhaus zum Langhaus.
  • Katalin Gönczi (Leipzig): Rechtshistorische Dimensionen einer Metropole. Forschungen zum sächsisch magdeburgischen Recht in Osteuropa.
  • Wolfgang Seehase (Magdeburg): Niegripp als Kirchen- und Schulort an Elbe und Ihlekanal unter brandenburgisch-preußischem Einfluss ab 1725
  • Lutz Voigtländer (†): „Der Mensch muss von dort weg, er ist ein Spion“. Eine Magdeburg-Anhaltische Spionageaffäre aus dem Jahr 1758
  • Sebastian Nickel (Erfurt): „Für die Wahrheit ewig streiten, so der Freiheit Bahn bereiten.“ – Die Magdeburger Männergesangvereine im späten Vormärz und während der Revolution 1848/49
  • Margaret Sutherland (Wellington, Neuseeland): Die Familie Delbrück und der Lebensweg der Malerin Elisabeth Delbrück, geb. Bettelhäuser
  • Heike Heinrich (Magdeburg): „...nicht mit der Darbietung von Gelegenheiten zum Bildungsnippen kann die Volkshochschule ihr großes Ziel erreichen...“ - Die Geschichte der Magdeburger Volkshochschule von ihrer Gründung 1919 bis zur ersten erzwungenen Schließung 1933
  • Gerd Falkner (Planegg): Die Anfänge des Skilaufs in Magdeburg
  • Lutz Neuber (Magdeburg): Die Bewegung der Magdeburger „Jungen“ (1888-1891). Zur Geschichte der antiautoritären Arbeiterbewegung in Magdeburg
  • Georg Prick (Biederitz): Emil Kaufmann – Magdeburger Anwalt, Offizier und Freimaurer
  • Alexander Bastian (Magdeburg): Zwischen ärztlicher Allmacht und Ohnmacht der Patienten – Zwangssterilisation in der Landesheilanstalt Haldensleben während des Nationalsozialismus