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Öffentlichkeitsarbeit

Die Arbeitsergebnisse der Mitglieder der AG „Biografisches Forschen“ werden in vielfältiger Form präsentiert und öffentlich zugänglich gemacht.

1. Publikation im Internet

Alle biografischen Artikel werden nach ihrer Fertigstellung auf den Internet-Seiten des Magdeburger Biographischen Lexikons unter Nennung des Namens der Autorin / des Autors publiziert.

Aktuelle Ergebnisse können eingesehen werden unter: www.lexikon.magdeburgica.de

2. Öffentliche Vorträge

In loser Folge und an wechselnden Orten präsentieren Mitglieder der AG „Biografisches Forschen“ ihre Arbeitsergebnisse in öffentlichen Vorträgen.
Bislang fanden im Jahr 2009 folgende Vorträge statt:

24. September 2009, Jugendgästehaus Leiterstraße (Erzählcafé Altstadt)

Dr. Manfred Koch berichtete über die Anfänge des Theaters und der Städtischen Bühnen in Magdeburg in der Nachkriegszeit. 1945 hat die zerstörte Elbestadt viele kulturelle Schätze verloren, darunter auch ihre beide großen Theater, die schwer beschädigt nurmehr als Ruinen in der Altstadt standen. Der kulturelle und geistige Neuanfang wurde ganz wesentlich von Theaterleuten befördert, darunter den beiden ersten Nachkriegsintendanten Hans Geißler und Heinz Isterheil. Manfred Koch, der sich mit beiden Biografien ausführlich beschäftigt hat, ließ die Erzählcafébesucher an der Spurensuche teilhaben und erzählte auch die Geschichten hinter der Geschichte.

27. August 2009, Jugendgästehaus Leiterstraße (Erzählcafé Altstadt)

Axel Behr berichtete zum zweiten Mal über „Schreib’ste mir, schreib’ste ihr … die Erfindung des geschnittenen Briefpapiers“. Seit der letzten öffentlichen Präsentation der Foschungsergebnisse im März ist es Herrn behr gelungen, zahlreiche weiterführende Daten und Fakten zusammenzustellen. Der Erfinder des Briefpapiers, Max Krause, lebte und lernte in Magdeburgs Altstadt. Seine Spuren führen aber auch nach Burg und nach Berlin. Der Begründer der deutschen Briefpapierindustrie hat ein ereignisreiches und spannendes Leben geführt. Die Geschichte und die Geschichten um Max Krause, seine Firma und seine Familie illustrierte der Referent anhand zahlreicher vielen Fotos und Dokumente.

16. April 2009, Stadtbibliothek Magdeburg (Konferenzraum)

Georg Prick berichtete über das Schicksal des jüdischen Rechtsanwalts Emil Kaufmann (1864-1943), der als Jurist und juristischer Publizist mehr als vierzig Jahre in Magdeburg tätig war und bis 1933 zu den einflussreichen Honoratioren der Stadt mit national-konservativem Hintergrund zählte. Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten wurde er aufgrund seiner jüdischen Herkunft systematisch aus seinem Beruf und dem öffentlichen Leben verdrängt und schließlich 1943 in Auschwitz ermordet.

26. März 2009, Volkshochschule Magdeburg

Axel Behr berichtet über neue Forschungsergebnisse zum Papierfabrikanten und Papierhändler Max Krause (1838-1913) und seiner weitverzweigten Familiengeschichte. Krause, der in Magdeburg seine Berufsausbildung in der Papierbrache absolvierte und hier auch mehrere Jahre Berufserfahrungen sammelte, wurde als Erfinder des geschnittenen Briefpapiers weltbekannt.

29. Januar 2009, Jugendgästehaus Leiterstraße (Erzählcafé Altstadt)

Christine Sommer berichtete über ihre Forschungsergebnisse zum Leben und Werk des Magdeburger Bildhauers Joachim Sendler (1934-2005), der in Magdeburg und in zahlreichen Städten der Region plastische Werke für den öffentlichen Raum geschaffen hat. Zu den bekanntesten Arbeiten Sendlers zählt zweifellos die zwölf Meter hohe Betonplastik an der Elbuferpromenade.

3. Pressebeiträge

Nach Möglichkeit werden ausgewählt Forschungsergebnisse der Mitglieder der AG „Biografisches Forschen“ auch in der regionalen Tagespresse publiziert, um eine breite interssierte Öffentlichkeit zu erreichen.
Im Jahr 2009 erschienen bislang folgende Zeitungsbeiträge:

  • Beitrag zu Otto Fuhlrott (Volksstimme Magdeburg vom 29. August 2009)
  • Beitrag zu Werner Tübke (Volksstimme Magdeburg vom 1. August 2009)
  • Beitrag zu Heinz Isterheil (Volksstimme Magdeburg vom 6. Juni 2009)
  • Beitrag zu Johannes Kramer (Volksstimme Magdeburg vom 4. April 2009)
  • Beitrag zu Max Krause (Volksstimme Magdeburg vom 21. März 2009)
  • Beitrag zu Hans Geißler (Volksstimme Magdeburg vom 14. März 2009)

4. Aufsätze

Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, größere Artikel und Aufsätze, die im Zusammenhang mit den Arbeiten in der AG „Biografisches Forschen“ entstehen, in „Parthenopolis. Jahrbuch für Kultur- und Stadtgeschichte Magdeburgs“, dem Periodikum des Geschichtsvereins für Magdeburg und Umland e.V. zu veröffentlichen.

Ein längerer Aufsatz von Georg Prick, der die Forschungen zu Ernst Kaufmann (1864-1943) zusammenfassend darstellt, wird im 2. Band des „Jahrbuchs für Kultur- und Stadtgeschichte Magdeburgs“ im April 2010 erscheinen.

5. Folgepublikation zum Magdeburger Biographischen Lexikon

Als Fernziel strebt die AG „Biografisches Forschen“ an, ihre Arbeitsergebnisse künftig als Sammlung auch im Buchformat zu veröffentlichen. Gedacht ist an eine Fortsetzung des Magdeburger Biographischen Lexikons, die die dort publizierten Informationen sinnvoll ergänzen und erweitern soll.