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Exkursion 2014 nach Zerbst

9 Okt

Vortrag im Magdeburger Geschichtsforum

6 Okt

Vortrag am 16. Oktober 2014, um 18,00 Uhr im Vortragsraum der Universitätsbibliothek Magdeburg zum Thema:

Der Fund gotischer Skulpturen- und Relieffragmente am Gouvernementsberg in Magdeburg

Es spricht Frau Katrin Steller

Der Eintritt für Vereinsmitglieder und Studenten ist frei. Nichtmitglieder zahlen 2 Euro.

Er gehört zu den spektakulärsten archäologischen Funden der vergangenen Jahre in Magdeburg
und ist ein bedeutender für die Kunstgeschichte des Mittelalters.
Am 12. September 2003 wurde bei Abbrucharbeiten von Grundstücksmauern nahe des
Klosters Unser Lieben Frauen ein erstaunlicher Fund gemacht. Bei Bohrungen in diese Mauer
und das Planum der Klosterhochfläche wurde eine „Futtermauer“ entdeckt, in der zuerst eine
frontal eingemauerte Skulptur sichtbar wurde, der anatomisch richtig der Kopf einer anderen
Figur aufgesetzt worden war. Nach und nach wurde die Mauer abgetragen, wobei insgesamt
34 Fragmente von Figuren, einem Relief sowie Architektur- und Ausstattungsteilen zum Vorschein
kamen. Darüber hinaus wurden zudem circa 180 kleinere Fragmente sowie eine Vielzahl
an Reliefbruchstücken geborgen. Die Fragmente waren zweckmäßig in die Mauer eingefügt,
was ihre Nutzung als Baumaterial sehr wahrscheinlich macht. Die „eingemauerten
Jungfrauen“, wie sie 2003 in der Presse genannt wurden, befinden sich größtenteils noch im
unveränderten Originalzustand.
Zwar ist keines der Bildwerke mehr vollständig erhalten, doch wurden die Skulpturen durch
ihren Verbleib in der Mauer von plastischen Umgestaltungen, die viele mittelalterliche Bildwerke
durch den wechselnden Zeitgeschmack der Jahrhunderte trafen, verschont. Darüber
hinaus blieb ein Teil der Farbfassung durch den Mörtel, der in Schichtstärken von 1 mm bis
150 mm anhaftete, bewahrt Die Funde vom Gouvernementsberg erlauben uns einen verloren
geglaubten Blick auf die reiche bildhauerische Pracht, die einst in den Kirchen der mittelalterlichen
Stadt Magdeburg erstrahlte.
Katrin Steller, Jg. 1977; Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistischen
Literaturwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Università
degli Studi di Pisa; Mitarbeit an den Inventarbänden zum Magdegurger Dom; seit 2007
Dissertation über den Fund vom Gouvernementsberg

Exkursion Ummendorf – Bildergallerie

30 Sep
im Hof des Museums und der Burg 270920142605

Führung im Burghof

Blick vom Bergfried auf das Dorf 270920142615

Blick vom Bergfried auf das Dorf

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Erntefest auf Heinemanns Hof

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Ankunft der Erntekrone auf dem Hof

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Beim Dorfrundgang

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Beim Dorfrundgang

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Besichtigung der Dorfkirche

Einbringen der Erntekrone

Einbringen der Erntekrone

Erntekrone vor Heinemanns Hof

Erntekrone vor Heinemanns Hof

Einladung zur Exkursion nach Ummendorf am 27.9.2014

23 Sep

Liebe Mitglieder und Freunde des Geschichtsvereins,

die zweite Exkursion des Jahres führt nach Ummendorf. Wie kaum ein anderer Ort hat er in Magdeburg Spuren hinterlassen, am Dom, Kloster und anderen Bauwerken. Sie wurden mit dem nahe Ummendorf gebrochenen Sandstein errichtet. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1145 in einer Urkunde des Klosters Berge. In das 12. Jh. reichen auch die Ursprünge der bis heute erhaltenen Burg zurück. Darin befindet sich das 1924 gegründete Börde-Museum. Es besitzt u.a. den einzigen authentisch erhaltenen Dampfpflugsatz der Region, der nicht allein technikgeschichtlich interessant, sondern auch ein Markstein der Veränderungen der Landwirtschaft hin zur Großfelderwirtschaft ist.

Zum Ablauf der Exkursion

Treffpunkt für jene, die eine Mitfahrgelegenheit benötigen: 9 Uhr, Parkplatz oberhalb des ZOB am Bahnhof

Beginn der Exkursion in Ummendorf: 10.00 Uhr (Treff am Börde-Museum)

10.00 Uhr: Ortsführung mit Frau Bärbel Salewski, ehem. Mitglied des Gemeinderates

12.00 Uhr: Besuch des Börde-Museums, mit kurzer Einführung (Kosten: Eintritt 2,50 Euro pro Person)
● Das Museum selbst und seine vielfältigen Ausstellungen besichtigen wir ohne Führung, um den unterschiedlichen Interessen besser gerecht werden zu können.
Aktuelle Sonderausstellungen im Museum:

Mit großem Blick für kleine Dinge – Historische Fotografien von Fritz Giesecke (1905-1984) aus Domersleben: Alltagsleben und Dorf-Festivitäten in der Magdeburger Börde ab den 1920er Jahren bis in die Zeit um 1960 werden in einzigartigen Aufnahmen gezeigt.

Über Leben und Java-Aufenthalt von Ernst Massute (1864-1927): Nach seinem Java-Aufenthalt kaufte Massute 1905 die „Löwen-Apotheke“ in Altenweddingen.

14.00 Uhr: Historisches Erntefest auf Heidemanns Hof, organisiert vom Trachten- und Brauchtumsverein Ummendorf

In Verbindung mit dem Erntefest treffen wir Mitglieder des Trachten- und Brauchtumsvereins Ummendorf. Es werden originale Börde-Trachten vorgestellt und wir können einen Blick in Chroniken zur Ortsgeschichte werfen. Das vom Verein organisierte Fest ist auch die beste Gelegenheit für eine kleine Mahlzeit (Kaffee und selbstgebackener Kuchen). Es gäbe jedoch alternativ zum Museumsbesuch die Gelegenheit zum Mittag-essen in der Gaststätte. Eine Bäckerei hat das Dorf nicht mehr.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Uwe Förster

Vorsitzender des Geschichtsvereins

 

Konzertsommer Schlosskirche Erxleben

14 Aug

“Musik für Leib und Seele” mit ChansonArt am 7. September um 16 Uhr in der Schlosskirche.
Agnes Bryja an der Stimme & Doreen Pichler am Klavier – ihr neues Programm “Jeden Tag Neu!”
Amüsante und nachdenkliche Lieder von Hildegard Knef, Marlene Dietrich u.v.a.
Ein abwechslungsreiches beeindruckendes Konzert zum Sinn und Un-Sinn des Lebens.

Vortrag im Landeshauptarchiv am 12. August 2014

8 Aug
Hochwasser im Archiv – Vortrag zum Thema „Von Überschwemmung und großer Wassernot – Elbehochwasser in historischer Perspektive“ im Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt
Liebe Mitglieder des Geschichtsvereins für Magdeburg und Umland,
am Dienstag, den 12. Aug. 2014 um 18. 30 Uhr wird Frau Stefanie Fabian, Historikerin an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg, im Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt in Magdeburg einen Vortrag zu den historischen Hochwassern des 19. Jahrhunderts halten. Der Vortrag beschreibt anschaulich, wie sehr das Thema die Menschen über die Jahrhunderte bewegt hat, welche Maßnahmen sie ergriffen haben, um sich davor zu schützen, und wie sie im Katastrophenfall reagiert haben. Konkret im Mittelpunkt stehen die beiden Extrem-Hochwasser der Jahre 1845 und 1876, insbesondere im Elbe-Saale-Winkel. Wie 2013 war auch damals der Bereich des Zusammenflusses von Elbe und Saale besonders bedroht, mit Auswirkungen bis auf die Stadt Magdeburg.
Der Vortrag ist Teil des Rahmenprogramms der aktuellen Ausstellung des Landeshauptarchivs „Leben mit der Elbe. Hochwasser(schutz) in Magdeburg und Umgebung“, die im März 2014 zum Tag der Archive ebenfalls mit einem Vortrag eröffnet wurde. Die Ausstellung wurde seither noch einmal gestalterisch und inhaltlich überarbeitet und wird am 12. August mit dem Vortrag von Frau Fabian in der neuen Fassung vorgestellt.
Zu diesem Vortrag und einer Besichtigung der Ausstellung möchten wir Sie herzlich einladen.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Ulrike Höroldt
Leiterin
Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt
Brückstr. 2
39114 Magdeburg
Tel. 0391/59806-228
Fax: 0391/59806-600

Exkursion “Zerbst, erste reformierte Stadt in Anhalt”

9 Jul

Einladung an alle Interessierte

Liebe Mitglieder und Freunde des Geschichtsvereins,
am 12.7. führt unsere erste Exkursion in diesem Jahr ins einstige Ausland, nach Zerbst. Die Vorbereitung hat diesmal Dr. Michael Thomas übernommen. Der voraussichtliche Ablauf der Exkursion gestaltet sich wie folgt:

Treffpunkt für alle, die eine Mitfahrgelegenheit brauchen, ist der Parkplatz am Bahnhof, oberhalb des ZOB. Zeit: 9.00 Uhr
Wer selbst mobil ist, kann auch schon nach Zerbst fahren. Dort treffen wir uns 10.00 Uhr an der Tourist-Info am Markt.

Bitte teilen Sie dem Vorstand, entweder Dr. Thomas oder mir, mit, ob Sie eine Mitfahrgelegenheit benötigen.

Programm in Zerbst:

  1. Beginn 10.00 Uhr
    Stadtführung zum Thema “Zerbst, erste reformierte Stadt in Anhalt”, ca. 90-120 Min.,
    Treffpunkt zur Führung: Tourist-Info, Markt 11Die Führung endet am Museum.
  2. Besuch des städtischen Museums (ohne Führung), darin Ausstellungen u.a. zum großen Thema Reformation und Bildung.
    Das Museum befindet sich in den Räumen eines ehemaligen Klosters und ist schon deshalb sehenswert.Wer nicht ins Museum möchte, kann sich bereits der Mittagspause widmen.
  3. 14.00 Uhr Besuch der Bibliothek des Francisceums
    Treffpunkt: Weinberg 1Die Kosten für Führung und Eintritt bitten wir individuell zu tragen. Der Eintritt in das Museum und die Bibliothek kostet 2 Euro (Museum) und 3 Euro Bibliothek (1,50 Euro für Rentner). Das Führungsentgelt beträgt insgesamt 37 Euro und würde auf die Teilnehmer anteilig umgelegt. Dies würde ca. einen Gesamtbetrag von maximal 10 Euro ergeben, in Abhängigkeit von der Anzahl der Teilnehmer bei der Führung auch weniger.

Informationen zu den einzelnen Programmpunkten und Einrichtungen:

http://www.stadt-zerbst.de/media/dokumente/pdf/zerbst-stadtfhrungen11.pdf

Mit freundlichen Grüßen
Uwe Förster
Vorsitzender des Geschichtsvereins

Das neue Jahrbuch “Parthenopolis” 2012

12 Jan

Auf der Mitgliederversammlung am 13. Dezember 2012 wurde der 2. Band unseres Jahrbuchs der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Buch kann ab sofort direkt beim Verlag ost-nordost Magdeburg oder dem Buchhandel zum Preis von 19,95€ erworben werden

Weitere Informationen zum Inhalt finden Sie unter Publikationen auf dieser Seite.